Skip to main content

Gründung

Im August 1978 wurde eine Gesellschaft gegründet, die zwei Laborgemeinschaften mit je etwa 30 ärztlichen Gesellschaftern betreute. Die Teams führten mit rund zehn nicht-ärztlichen Mitarbeitenden Laboruntersuchungen für eigene Patientinnen und Patienten durch. Damals war das Untersuchungsspektrum begrenzt und Automatisierung sowie IT-Unterstützung standen noch am Anfang.

Wachstum

Die bisherigen Räume wurden zu klein, daher zog das Labor Anfang der 1980er Jahre in die Brabanter Straße um. Da die neuen Analysensysteme zu groß für die Türen waren, mussten sie spektakulär durch die Fenster ins Labor gebracht werden, um hier den stetig wachsenden Bedarf an Laboruntersuchungen in respektabler Zeit und standardisierter hoher Qualität auch bedienen zu können.

Umzug und neuer Name

1997 fand das Labor in der ehemaligen Lampenfabrik Brendel, Mecklenburgische Straße 28, ein passendes Zuhause. Nach dem Umbau zog es 1999 als „Labor 28“ mit neuem Logo ein; dieses prägte bis 2013 das Erscheinungsbild. Die Einführung von Logo und Corporate Identity war damals ungewöhnlich, aber rückblickend eine kluge Entscheidung. Seit der Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums Labor 28 im Jahr 2006 wurde das Facharztlabor integriert und kontinuierlich medizinisch weiterentwickelt.

Entwicklung

Das Speziallabor entwickelte sich parallel und übernahm die laborfachärztlichen Untersuchungen. Die Laborgemeinschaft für seltene Untersuchungen wurde in einem Krankenhaus gegründet, während die Verwaltung in der alten chinesischen Botschaft in Charlottenburg angesiedelt war. Im Verlauf war durch die zuweisenden Ärztinnen und Ärzte auch die Versorgung mit Probenentnahmematerial und anderen Dingen gewünscht, die über die Gründung einer Vertriebsgesellschaft (MTV) erfolgreich umgesetzt werden konnte.

MVZ

Nachdem das Gebäude vollständig genutzt wurde – selbst das Dach für die Verwaltung –, musste erneut umgezogen werden. Gleichzeitig wurde ein Beirat aus zuweisenden Ärztinnen und Ärzten gegründet. Die Wiedervereinigung 1990 führte zur Zusammenarbeit mit Ost-Berliner Kollegen und zur Integration der Labore. Daraus entstand die laborfachärztliche Praxis, die in den 2000er Jahren zum Medizinischen Versorgungszentrum Labor 28 wurde.

Sonic-Verbund

2008 wurde das Labor in Sonic Healthcare Deutschland integriert, um neue Herausforderungen effektiv zu meistern und die Entwicklung weiter voranzutreiben. Durch die Kooperation im bundesweiten Verbund konnte Labor 28 seine medizinische Zusammenarbeit stärken und fachliche Kompetenzen zum Nutzen der Patientenversorgung in Berlin erweitern. 2018 feierte Labor 28 sein 40-jähriges Bestehen und 10 Jahre als Teil der Sonic-Familie. Heute sorgen rund 300 Mitarbeitende aus über 20 Berufen für eine hochwertige medizinische Versorgung im Großraum Berlin.