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DAR Labor28 - Gesundheit ist messbar
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LaborInfo 5

Mikroalbuminämie

zur Früherfassung einer diabetischen Nephropathie

Die Empfindlichkeit herkömmlicher Teststreifenverfahren reicht im allgemeinen nicht aus, um die Frühphase einer Nephropathie zu erkennen. Erst der Einsatz immunchemischer Bestimmungen ermöglicht den Nachweis geringer Proteinausscheidungen im Urin.

Die Proteinausscheidung im Urin ist ein wesentliches Merkmal für die diabetische Nephropathie. Das Ausmaß der Proteinurie erlaubt eine Aussage über den Schädigungsgrad der Niere. Die Erfassung einer Mikroalbuminurie ist für die Stadiendiagnostik einer beginnenden diabetischen Nephropathie (Stadium II/III der diabetischen Nephropathie) von entscheidender Bedeutung.

Probenmaterial: Urin

Die Uringewinnung sollte unter Ruhebedingungen erfolgen:

1-2 Std.-Urinsammelmenge, 24 Std.-Urinsammelmenge oder den 2. Morgenurin; davon 10 ml mit Angabe der Sammelmenge und Sammelzeit einsenden.

Interpretation

Eine Mikroalbuminurie liegt vor, wenn die Ausscheidungsrate von Albumin im Urin größer als 30 mg/d und kleiner als 300 mg/d ist bzw. im 2. Morgenurin bei Werten über 20 mg/g Krea.
Meßwerte in diesem Bereich deuten auf eine beginnende Nephropathie hin, die - frühzeitig diagnostiziert - durch geeignete Therapiemaßnahmen verzögert oder verhindert werden kann.

Stand: Januar 2007

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