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Die Darstellung der Volumenverteilungsbreiten von Blutzellen gibt Aufschluss darüber, wie viele Zellen von welcher Größe in der Blutprobe vorhanden sind. Zur ätiologischen Abklärung von Anämien ist bereits das kleine Blutbild richtungsweisend. Neben den Erythrozytenindizes MCV (mittleres Zellvolumen), MCH (mittlerer zellulärer Hämoglobingehalt), MCHC (mittlere zelluläre Hämoglobinkonzentration) ist hier auch die RDW bedeutsam.
Die RDW entspricht der Erythrozytenverteilungsbreite und wird Ihnen ab sofort auf den Laborbefunden im Rahmen des kleinen Blutbildes automatisch kostenneutral mitgeteilt.
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RDW-Referenzbereich:
< 16,5 %
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Die modernen Hämatologiegeräte liefern neben den gängigen Blutbildparametern auch die Darstellung der Erythrozytenvolumenverteilung als Histogramm, in dem ca. 105 rote Blutzellen aufgezeichnet werden. Aus dem Histogramm wird der Variationskoeffizient der Erythrozytengröße (RDW) mit der folgenden Formel berechnet:

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Bei Werten um 16,5% und höher liegt eine Anisozytose (ungleich große Erythrozyten) vor.
Die Anisozytose ist die häufigste Erythrozytenanomalie.
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Die RDW beschreibt, ob die Erythrozyten gleichmäßig groß sind (normale RDW) oder sich in der Größe stark unterscheiden (hohe RDW).
Eine stark erhöhte RDW kommt z. B. bei akuten hämolytischen Anämien bedingt durch die Retikulozytose vor, aber auch bei Perniziosa und Eisenmangelanämie.
Somit stellt der RDW neben den Erythrozyten-Indizes, der Retikulozytenzahl, dem Haptoglobin usw. einen wichtigen Basisparameter zur Differenzierung der Anämien dar.
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