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Das Spurenelement Zink ist als Bestandteil vieler Metalloenzyme essenziell für zahlreiche biochemische Reaktionen des Körpers. Beispiele sind die Alkalische Phosphatase, Carboanhydrase, Alkoholdehydrogenase, Thymidinkinase sowie DNA- und RNA-Polymerasen.
Ein manifester Zinkmangel kommt in den Industrienationen eher selten vor, subklinische Formen sind jedoch häufiger als bisher angenommen.
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Klinik des Zinkmangels:
- Haarausfall
- Hautveränderungen
- Wundheilungsstörungen
- Wachstumsstörungen, Hypogonadismus
- Zelluläre Immunschwäche
- Geruchs-/Geschmacksverminderung
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Ursachen eines Zinkmangels:
nutritiv:
- längerfristige parenterale Ernährung
- Alkoholabusus
- Vegetarier
Resorptionsstörungen:
- Chronische Darmerkrankungen (z. B. M. Crohn, C. ulcerosa)
- Zöliakie
- Acrodermatitis enteropathica (hereditäre Zink-Malabsorption)
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Zink ist v. a. in tierischen Lebensmitteln enthalten. Der empfohlene Tagesbedarf liegt bei 7-10 mg/d (lt. Deutsche Gesellschaft für Ernährung).
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erhöhte Ausscheidung/Verteilungsstörungen:
- renale Verluste (z. B. nephrotisches Syndrom)
- exsudative Verluste (z. B. Verbrennungen, Entzündungen)
- chronische Lebererkrankungen
- hämatologische Erkrankungen (Sichelzellanämie, ß-Thalassämie)
Bei Erniedrigung sollte generell eine Hypalbuminämie als Ursache ausgeschlossen werden.
In der Schwangerschaft (erhöhter Bedarf und Verdünnungseffekt bei Hypervolämie) und unter oraler Kontrazeption sind ebenfalls erniedrigte Zink-Konzentrationen möglich.
Ursachen erhöhter Zinkkonzentrationen:
- meist iatrogen bedingt (s. auch Dimaval®-Test , Laborinfo Nr. 09)
- Infektionen
- Hämolyse
Die Blutentnahme sollte morgens nüchtern erfolgen (Abfall nach Nahrungsaufnahme und zirkadiane Rhythmik mit Zunahme der Konzentration im Tagesverlauf). Lange Stauung und Hämolyse vermeiden.
Methode:
Atomabsorptionsspektrometrie
Material:
Serum (bitte metallfreie Neutralmonovette verwenden)
EDTA-Vollbut (Bestimmung im Erythrozyten)
24-Std.-Sammelurin
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