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Die Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis C-Virus (HCV, ein RNA-Virus) hervorgerufene Infektion, die zu etwa 80% chronisch verläuft und nach 15-20 Jahren häufig in Leberzirrhose bzw. -karzinom übergeht. Durch den Einsatz von rekombinanten Interferonen in Kombination mit Ribavirin ist eine Behandlung der chronischen Infektion möglich geworden.
Übertragung:
fast ausschließlich parenteral oder vertikal, selten durch Sexualkontakte; 40% der HCV-Fälle bleiben jedoch ätiologisch ungeklärt.
Durchseuchung:
Hoch bei i.v.-Drogenabhängigen, Hämophilen, Dialysepatienten
Untersuchungsmethoden:
1 a) HCV-Antikörperbestimmung (Immunoassay)
1 b) HCV-Antikörperdifferenzierungstest (Westernblot)
zum Ausschluss falsch positiver Ergebnisse im Immunoassay
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-medizinisches Personal
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-chronische Leberbeschwerden
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-i.v.-Drogenabhängigkeit
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-Verdacht auf NANB-Hepatitis
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-Hämophilie
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-HIV-positive Personen
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-Hämodialysepatienten
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-Blut- und Organspender
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Kein Nachweis in der virämischen Phase
Persistierend bei chronischem Verlauf
2. HCV-PCR (Polymerasekettenreaktion, HCV-RNA-Nachweis)
| Indikation |
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-Überprüfung der Virusaktivität bei HCV-AK-positiven Patienten
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-Therapiekontrolle
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-HCV-AK-negative akute oder chronische Hepatitis
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-Leberkarzinom unklarer Genese
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-Abklärung des Infektionsstatus bei Kindern infizierter Mütter
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Untersuchungsmaterial:
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HCV-AK:
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Serum
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HCV-PCR:
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originalverschlossene große EDTA-Monovette
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(mit PCR-Aufkleber versehen)
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