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Lab 28 - Ausgabe März 2009


 

Antibiotika-Resistenz-Surveillance in Deutschland (ARS)

 

Was bedeutet ARS?
Mit ARS - "Antibiotika-Resistenz-Surveillance in Deutschland" wurde eine repräsentative flächendeckende Surveillance (Überwachung) der Antibiotikaresistenz etabliert, die sowohl die stationäre Krankenversorgung als auch den Sektor der ambulanten Versorgung abdeckt. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage www.ars.rki.de.

Lab28 - Ausgabe März 2009

Mengenspiele
Gynäkomastie: Diagnostik und Therapie
Hohes TSH unter L-Thyroxin-Therapie
Mentzer-Index
ADAMTS13
Kardiale Mortalität
Fibroblast Growth Factor 23
Probleme bei der Datenzuordnung
Steckbrief: Noroviren
Antibiotika-Resistenz-Surveillance
Zentrum für Vasculäre Malformationen bei Kindern
Steuertipp: Wichtige Neuerungen 2009

Warum ist ARS notwendig?
In den vergangenen Jahren wurde ein Anstieg bei antibiotikaresistenten Infektionserregern beobachtet. Das macht die erfolgreiche Behandlung von Infektionen zunehmend schwierig.
ARS unterstützt die Deutsche Antibiotikaresistenz-Strategie bei der Eindämmung antimikrobieller Resistenzen und kooperiert als nationales Surveillance­Netzwerk mit dem European Antimicrobial Resistance Surveillance System (EARSS).

Welche Ziele werden mit ARS verfolgt?

  • Aufbau eines Netzwerkes von mikrobiologischen Laboratorien zur Erfassung und Bewertung der Antibiotikaresistenz in Deutschland
  • Bereitstellung von Referenzdaten zur epidemiologischen Situation und zeitlichen Entwicklung der Antibiotikaresistenz für die häufigsten bakteriellen Erreger
  • Aufbau eines Feedbacksystems für die an ARS teilnehmenden Labore.

Wer sind die Projektteilnehmer?
Projektteilnehmer sind mikrobiologische Laboratorien, die besondere Qualitätsstandards erfüllen.
Das Labor 28 entspricht den hohen QuaIitätsanforderungen des ARS-Netzwerkes und wurde vom Robert Koch-Institut als Surveillance-Labor ausgewählt.
Damit leistet das Labor einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer Resistenzdatenbank in Deutschland, und als "ARS Labor" wird es in der Lage sein, seinen Einsendern wichtige Daten zur epidemiologischen Situation bzw. zeitlichen Entwicklung der Antibiotikaresistenz zur Verfügung zu stellen.

Wie funktioniert ARS?
ARS ist konzipiert als laborgestütztes Erfassungssystem zur kontinuierlichen Erhebung von Resistenzdaten aus der Routine für das gesamte Spektrum klinisch relevanter bakterieller Erreger.
Nach einem einheitlichen Erhebungsplan werden Untersuchungsergebnisse der mikrobiologischen Diagnostik übermittelt, wobei eine Anonymisierung personen bezogener Daten gewährleistet wird. Während der Datenübermittlung wird keinerlei Personenbezug zu den erhobenen Patientendaten und Einsendern hergestellt.
Das Robert Koch-Institut garantiert den strengst vertraulichen Umgang mit sämtlichen Daten.

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