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Lab 28 - Ausgabe März 2008


 

Exazerbation einer COPD

 

akute Bronchitis ambulant erworbene Pneumonie

Mit Hilfe des Procalcitonin-Wertes können bei akuten Atemwegsinfektionen bis zu 50% der Antibiotika-Kosten eingespart werden: Ist der Procalcitonin-Wert unter 0,1 μg/L, wird von einer Therapie mit Antibiotika dringend abgeraten, auch wenn eine Beeinträchtigung der Lungenfunktion vorliegt!

Lab28 - Ausgabe März 2008

Auf ein Neues
Subklinische Hypothyreose
Exazerbation einer COPD
Irrfahrt eines Patienten
Gerinnungssprechstunde
Präoperative Gerinnungsdiagnostik
Fibrosierung bei Seniorensportlern
Fruktoseintoleranz und -malabsorbtion
Morbus Fabry
Arbeitskreis Blut Hepatitis-E-Virus
SPATZ - Förderverein der Kinderklinik
Kleine Fehler - große Auswirkung
Der Steuertipp - Neuerungen 2008

Bei akuten Infektionen der unteren Atemwege ist eine mit Procalcitonin gesteuerte Antibiotika-Therapie möglich. Durch den Verzicht auf (wirkungslose) Antibiotika für virale Infektionen (ca. 80 % der Atemwegsinfektionen), bei denen Procalcitonin nicht erhöht ist, können bis zu 50% der Antibiotikakosten eingespart werden. Außerdem wird der Gefahr von Resistenzentwicklungen durch überflüssige Antibiotika-Gabe begegnet (s. a. Laborinfo 4).

PCT erhöht:

  • bakterielle Infektionen
  • postoperativ und nach größeren Traumata
  • Z. n. Kreislaufschock

PCT unauffällig:

  • virale Infektionen
  • Autoimmunerkrankungen
  • allergische Prozesse

ProcalcitoninProcalcitonin
Abb.: Procalcitonin (PCT) - gelenkte Antibiotika-Therapie


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