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Mit dem Oberbegriff Myositis wird eine heterogene Krankheitsgruppe erworbener entzündlicher Muskelerkrankungen charakterisiert, die zu einer progredienten Bewegungseinschränkung sowie zu erhöhter Morbidität durch Beteiligung extramuskulärer Organe führen kann. Die wichtigsten Vertreter der idiopathischen inflammatorischen Myopathie (IIM) sind die Dermatomyositis (DM) bzw. Overlap-Syndrom, die Polymyositis (PM) und die Einschlusskörper-Myositis (inclusion body myositis = IBM). Schlüsselsymptom aller drei Formen ist Muskelschwäche bei erhaltener Sensibilität und erhaltenen Eigenreflexen (1). Diagnostik: Zu den Basis-Laboruntersuchungen gehören ferner das gr. Blutbild, CRP, BSG, Myoglobin im Serum und Urin, Kreatinin, Leberenzyme, LDH, CCP-AK (Abgrenzung zur Rheumatoiden Arthritis) und ANA. Bei einem Teil der Patienten mit idiopathischer, inflammatorischer Myopathie werden Autoantikörper im Serum gefunden, die gegen nukleäre oder zytoplasmatische Antigene gerichtet sind (3). Klinische Kardinalsymptome der Dermatomyositis, Polymyositis und Einschluss- körpermyositis (2):
Zu den Myositis-spezifischen Autoantikörpern zählen die Antisynthetasen (insbesondere Anti-Jo-1) bei Poly- und Dermatomyositis (klinisch: Myositis, interstitielle Lungenerkrankung, Arthritis, Raynaud-Phänomen, Mechanikerhand), Anti-SRP (signal recognition particle) bei Polymyositis und Anti-Mi-2 bei Dermatomyositis. Die Untersuchung Myositis-assoziierter Autoantikörper (insbesondere Anti-PM-Scl, Anti-U1-RNP und Anti-Ku) ist bei Verdacht auf ein Overlap-Syndrom (Myositis, systemische Sklerose, SLE) indiziert. Literatur:
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