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DAR Labor28 - Gesundheit ist messbar
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Lab 28 - Ausgabe März 2007


 

To Do 2007

 

Der Rauch vom Schlachtfeld Gesundheitsreform ist noch ziemlich beißend, auch wenn die meisten Eckpunkte stehen. Die sich in der Praxis ergebenden Auswirkungen sind zum Teil schwer abschätzbar, und im Zuge der Realisierung muss noch mit einigen inhaltlichen und terminlichen Anpassungen gerechnet werden. Gerade auch deshalb ist es sinnvoll, über die Weiterentwicklung des Labors nachzudenken.

Lab28 - Ausgabe März 2007

To Do 2007
HPV-Diagnostik erfasst Impflücke
Entzündliche Muskelerkrankungen
Antiphospholipidsyndrom (APS)
CDT als Biomarker
Listeriose - Übersicht und aktuelle Daten
Resistenz bei Neisseria gonorrhoeae
Rubrik: Leserbrief - Glukosebestimmung
Kleine Fehler - Große Auswirkung
Ältere niereninsuffiziente Patienten
Der Steuertipp: Das Elterngeld ab 2007

Den Einsendern gegenüber möchte das Labor 28 noch intensiver versuchen, ein kompetenter Partner bei labormedizinischen und mikrobiologischen Fragestellungen zu sein. Ziel ist es, moderne diagnostische Strategien und neueste Leitlinien auf mehreren verschiedenen Wegen zu vermitteln. Neben den bereits im Hause durchgeführten Untersuchungen sollen noch weitere Kompetenzfelder hinzukommen. Insgesamt ist die Quote der fremd vergebenen Aufträge entgegen manchmal auch ökonomischer Sinnfälligkeit sehr gering und tendenziell fallend.

Bei der Ablauforganisation im Labor sind einige Maßnahmen geplant, um Qualität und Schnelligkeit zu steigern. So sind noch einige zusätzliche Investitionen und Automatisierungsvorhaben in Vorbereitung. Großer Diskussions- und Beratungsbedarf wird im Bereich der Informationstechnologie anfallen. Hier müssen die Weichen gestellt werden für zukünftige elektronische Anforderungen sowie administrative Änderungen durch die Labor- bzw. Gesundheitsreform. Insgesamt müssen die Chancen und Möglichkeiten, die sich durch eine immer stärkere Vernetzung der Marktteilnehmer ergeben, genau beobachtet werden. Eingriffe in die IT-Struktur werden zu Recht mit viel Respekt betrachtet, weil sämtliche Zusammenhänge und Auswirkungen genauestens - soweit „im Trockenen“ überhaupt möglich – durchgespielt und getestet werden müssen.

Arztbetreuung

Unser Empfangsteam von links nach rechts: Sabine Kessler, Iwona Rygielska,
Regina Möstchen, Bettina Melinat, Madlen Geißler, Edelgard Walter, Heike Frank,
Marion Geteschke, Silvia Fechner, Bettina Kilian

Auch soll der Außenauftritt des Labors durch gemeinsame Projekte mit Krankenhäusern gestärkt werden. Ebenfalls ist die Anpassung der eigenen Organisationsstruktur an die neuen Möglichkeiten vorgesehen.

Ein besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr auch auf dem Beschwerde- und Fehlermanagement liegen. Die genaue Analyse der Daten soll interne wie externe Probleme reduzieren.

Die mittlerweile erreichte Komplexität des Prozesses muss auf das notwendige Maß begrenzt bzw. sichergestellt werden, dass es für alle Beteiligten gut beherrschbar bleibt.

Es gibt also allerlei zu tun! Mal sehen, wie viel wir schaffen.



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