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Lab 28 - Ausgabe März 2004


 

Labordiagnostik der Endplatten-Erkrankungen

 

Bei den Erkrankungen der neuromuskulären Endplatte liegen unterschiedliche Defekte der synaptischen Signalübertragung vor, die nach der Lokalisation und nach dem zugrunde liegenden Schädigungsmechanismus eingeteilt werden.

Lab28 - Ausgabe März 2004

Kräfte sammeln
Veranstaltungskalender
Homocystein, Folsäure und B-Vitamine
Cystatin C
Bestimmung von IgG-Antikörpern
Thrombophiliediagnostik in der Schwangerschaft
Labortipp: Arthralgien/Arthritis
Labordiagnostik der Endplatten-Erkrankungen
Vollblut und Plasmaviskosität
Gesundheitsämter überprüfen Sterilisatoren
Aktuelles zur Syphilis
Steuertipp: Änderungen zum Jahreswechsel

Erkrankung

Klinik

Pathogenese

Labordiagnostik

Myasthenia gravis
(okuläre bzw.
generalisierte Form)

Belastungsabhängige Muskelschwäche
Doppelbilder, Ptose Kau- und Schluckstörungen, Schwäche der respiratorischen und der rumpfnahen Muskulatur

Postsynaptisch:
Reduktion der verfügbaren Acetylcholinrezeptor-Ionenkanäle und komplementvermittelte Destruktion des postsynaptischen Apparats

Acetylcholinrezeptor-Ak
Ak gegen muskelspezifische Tyrosin-Kinase
(MuSK-Ak)
Titin-Ak

Lambert-Eaton-Syndrom

Rasche Ermüdbarkeit bei körperlicher Belastung mit Schwäche der Ober-schenkel und Beckenmuskulatur; Autonome Symptome wie Mundtrockenheit, Sehstörungen, Obstipation und Impotenz

Präsynaptisch:
Verminderte Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin aus den Nervenendigungen in den präsynaptischen Spalt

Calcium-Kanal-Ak

Neuromyotonie

Gesteigerte muskuläre Aktivität, u.a. mit Muskelkrämpfen und Muskelsteifigkeit sowie vermehrtes Schwitzen

Präsynaptisch:
Hemmung der Repolarisation von Membranen mit vermehrter Transmitterausschüttung

Kalium-Kanal-Ak



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