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Escherichia coli ist ein wichtiger Kommensale des Dickdarms von Mensch und Tier. Die meisten Stämme sind apathogen. Daneben existieren aber auch E.coli-Varianten mit pathogenen Eigenschaften. Diese E.coli bilden Toxine, die sich an spezielle Zellwandrezeptoren, vor allem im kapillären Endothel der Darmwand binden, die Proteinsynthese blockieren und zum schnellen Zelltod des Gewebes führen Neben Salmonellen und Campylobacter gehören pathogene E.coli-Bakterien zu den am häufigsten durch Lebensmittel übertragenen Durchfallerregern. Das wichtigste diagnostische Merkmal der Pathogenität ist die Bildung von Shigatoxinen. Darüber hinaus existieren bei vielen Stämmen noch zusätzlich Virulenzplasmide. Eine gezielte Untersuchung auf EHEC soll in folgenden Situationen durchgeführt werden: Eine antibakterielle Therapie ist nicht angezeigt, da sie die Bakterienausscheidung verlängern und zur Stimulierung der Toxinbildung führen kann. Eine Behandlung erfolgt rein symptomatisch.Übertragungen von Bakterien erkrankter Personen im Rahmen einer fäkal-oralen Schmierinfektion müssen durch Händedesinfektion und entsprechende hygienische Maßnahmen verhindert werden. Es besteht Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz.
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