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Lab28 - Ausgabe März 2002


 

Überprüfung der Praxishygiene: Instrumente steril? Endoskope als Infektionsquelle?

 

Entsprechend des Hygienestandards nach DIN Vorschrift für Arzt- und Zahnarztpraxen sollten laut Empfehlung des RKI Funktionsprüfungen bei Dampf- und Heißluftsterilisatoren mit bakteriologischen Kontrollsteifen regelmäßig alle 6 Monate durchgeführt werden.

Das Labor 28 bieten Ihnen die Möglichkeit, mit entsprechenden Sporenpäckchen Ihre Sterilisatoren zu überprüfen. Die Durchführung erfolgt während eines normalen Sterilisationsvorganges und wird auf einem Protokollbogen dokumentiert, der als Zertifikat z. B. zur Vorlage bei der Berufsgenossenschaft dient.
Auch bei Endoskopen besteht die Notwendigkeit zur Sterilitätsprüfung (siehe nebenstehender Bericht).

Zur Endoskop-Überprüfung können Sie im Labor 28 sterile Gefäße für die Abfüllung des letzten Spülwassers aus Ihrem Endoskop-Reinigungsgerät erhalten.

Weitere Auskünfte über Hygienemaßnahmen erhalten Sie vom Labor 28 unter der Rufnummer
030.82093-0.

Lab28 - Ausgabe März 2002

Entwicklungsperspektiven
Zoeliakie/Sprue
Cumarin-Typ und Hämostasesystem
Willebrand-Jürgens-Syndrom
Hochsensitiver CRP-Test (hs CRP)
Paradontitis - Ursache Systemischer Erkrankungen
Staphylococcus aureus - MRSA
Steckbrief Pneumokokken
Praxishygiene: Endoskopie als Infektionsquelle?
Der Steuertipp


Facharzt.de, der Nachrichtendienst für Ärzte berichtete am 24.1.2002:

Bayern startet bundesweit einmalige Hygieneaktion in der Endoskopie

Zur Beseitigung hygienischer Mängel bei Endoskopien hat Bayern eine bundesweit einmalige Qualitätsoffensive gestartet. Ziel sei eine verbesserte Desinfektion der Endoskope, um bei Patienten Infektionen zu vermeiden, sagte Bayerns Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner (CSU) in München. Eine Studie an rund 150 Endoskopen in München hatte ergeben, dass trotz Säuberung bei rund 50% der Geräte nach der Anwendung noch Keimbelastungen festgestellt wurden.

Von den rund 2.400 bayerischen Ärzten mit Endoskopie-Geräten haben sich etwa 600 der freiwilligen Analyse ihrer Geräte angeschlossen. Experten nehmen vor Ort Proben von den Endoskopen und werten diese in 17 mikrobiologischen Labors aus. Der Vorsitzende der KV Bayerns, Axel Munte, wies darauf hin, dass die Offensive eine Präventionsmaßnahme sei. Es habe jedoch immer wieder Fälle gegeben, bei denen etwa nach einer Darmendoskopie eine Infektion mit hohem Fieber aufgetreten sei. Dies solle in Zukunft möglichst verhindert werden.



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