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Cumarine hemmen die Synthese von Vitamin-K-Hydrochinon, dem essentiellen Kofaktor für die Carboxylierung Vitamin-K-abhängiger Gerinnungsfaktoren bzw. -Inhibitoren. Es entsteht ein iatrogen induzierter Vitamin-K-Mangel. Dadurch entstehen gerinnungsunwirksame Faktoren. Man findet je nach Intensität der Antikoagulation verminderte Aktivitäten der Faktoren II, VII, IX und X und Protein Z sowie der Gerinnungsinhibitoren Protein C und S. Außerdem sind die Aktivitätsmarker von Gerinnung und Fibrinolyse verändert. Prothrombinfragment 1 und 2 ist vermindert, z. T. auch der Thrombin-Antithrombin (TAT)-Komplex. Die Fibrinmonomere sind erhöht, ebenso der tissue plasminogen activator (t-PA). Die D-Dimere sind bei Antikoagulation niedriger. Literatur:
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