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Traditionell wird die CRP-Bestimmung vor allem bei bakteriell bedingten Entzündungen eingesetzt. CRP zeigt dabei innerhalb der ersten ein bis zwei Tage einen raschen Anstieg auf hohe Werte. Deutlich erhöhte CRP-Spiegel von 50 mg/l und mehr weisen auf eine bakterielle Infektion hin. Der CRP-Wert ist besonders wertvoll bei bakteriellen Infektionen, die nicht zu einer Leukozytose führen. Der früher angegebene untere CRP-Grenzwert von 5 mg/l muss auf Grund der heute verfügbaren hs CRP Tests revidiert werden. Die hs CRP-Assays erlauben auch die Erfassung von Entzündungsreaktionen bei Atherosklerose und koronarer Herzkrankheit. Die Konzentrationen von hs CRP sind bei Personen mit Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall, peripherer arterieller Verschlußkrankheit und Insulinresistenzsyndrom höher als bei Personen ohne Risiko. In der Physicians Health Study war das relative Risiko eines Herzinfarktes für Patienten in der höchsten CRP-Quartile (hs CRP > 2,11 mg/l) dreifach, für Schlaganfall zweifach höher als bei Patienten mit Werten < 0,55 mg/l. Indikationen für CRP:
Indikationen für hs CRP:
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