 |
|
HIV-viral load
|
|
Die mittels quantitativer Polymerasekettenreaktion (PCR) bestimmte HIV-viral load hat sich als sehr hilfreicher Parameter bei der Beurteilung der anti-retroviralen Therapie bei HIV-Infektion und dem Aufdecken von entstehenden Resistenzen etabliert. Die HIV-viral load gibt die Virusmenge bzw. Virusbelastung im Blut an. Ein Wiederansteigen der Viruslast ist erster Hinweis auf eine nachlassende Effizienz der Therapie.
Die genaue Bestimmung der Viruslast war lange nur im Bereich von 400 bis über 1 Million Kopien/ml Blut möglich. Durch die zusätzliche Einführung einer zweiten HIV-PCR-Methode konnte der Meßbereich nach unten erweitert werden. Aufgrund einer höheren Sensitivität ermöglicht diese „sensitive HIV-PCR“ eine Quantifizierung unterhalb der Nachweisgrenze der herkömmlichen Methode. Der Meßbereich dieser Methode liegt bei 50 bis 75.000 Kopien/ml Blut; für hohe Virusbelastungen ist sie also nicht geeignet.
Ist aufgrund einer niedrigen HIV-Virusbelastung im Vorbefund die Durchführung der sensitiven Methode erwünscht, bitten wir um die Anforderung „HIV-PCR sensitiv“.
Bei der Anforderung „HIV-PCR“ wird weiterhin die herkömmliche Methode durchgeführt.
|
Probenmaterial:
|
Eine gesondert abgenommene EDTA-Vollblutmonovette.
Das Öffnen und Umfüllen der EDTA-Monovette ist strikt zu vermeiden!
|
[nach oben]
[zurück]
[nächster Artikel]
|