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Lab 28 - Ausgabe März 2000


 

HIV-viral load

 

Die mittels quantitativer Polymerasekettenreaktion (PCR) bestimmte HIV-viral load hat sich als sehr hilfreicher Parameter bei der Beurteilung der anti-retroviralen Therapie bei HIV-Infektion und dem Aufdecken von entstehenden Resistenzen etabliert. Die HIV-viral load gibt die Virusmenge bzw. Virusbelastung im Blut an. Ein Wiederansteigen der Viruslast ist erster Hinweis auf eine nachlassende Effizienz der Therapie.

Lab28 - Ausgabe März 2000

Ende der Talfahrt?
Screening auf APC-Resistenz/Faktor V-Mutation
Thymidinkinase (TK) als Tumormarker
HIV-viral load
Pränatale Diagnostik
IGeL - Individuelle Gesundheitsleistungen
Steuertipp: Der Schuldzinsenabzug

Die genaue Bestimmung der Viruslast war lange nur im Bereich von 400 bis über 1 Million Kopien/ml Blut möglich. Durch die zusätzliche Einführung einer zweiten HIV-PCR-Methode konnte der Meßbereich nach unten erweitert werden. Aufgrund einer höheren Sensitivität ermöglicht diese „sensitive HIV-PCR“ eine Quantifizierung unterhalb der Nachweisgrenze der herkömmlichen Methode. Der Meßbereich dieser Methode liegt bei 50 bis 75.000 Kopien/ml Blut; für hohe Virusbelastungen ist sie also nicht geeignet.

Ist aufgrund einer niedrigen HIV-Virusbelastung im Vorbefund die Durchführung der sensitiven Methode erwünscht, bitten wir um die Anforderung „HIV-PCR sensitiv“.
Bei der Anforderung „HIV-PCR“ wird weiterhin die herkömmliche Methode durchgeführt.

Probenmaterial:

Eine gesondert abgenommene EDTA-Vollblutmonovette.
Das Öffnen und Umfüllen der EDTA-Monovette ist strikt zu vermeiden!



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