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Werden Patienten mit undifferenzierter Gelenkentzündung erstmals vorstellig, ist die frühzeitige Diagnosestellung einer Rheumatoiden Arthritis (RA) und die Weichenstellung für eine rechtzeitige RA-Therapie besonders wichtig. Im Folgenden soll ein kürzlich publiziertes, anwenderfreundliches Vorhersagemodell vorgestellt werden, das den Krankheitsausgang (Outcome) abschätzt und damit einen hohen klinischen Nutzen aufweist. Bei keinem der Patienten mit einer Gesamtpunktzahl unter 3 wurde im Verlauf von einem Jahr ein Fortschreiten zur RA festgestellt, während sich bei allen Patienten mit einem Wert über 11 eine RA entwickelte. Unter den Patienten mit einem Wert zwischen 3 und 11 nahm die Häufigkeit der Progression zur RA mit steigender Punktzahl zu. Diese einfach anzuwendende Methode kann das Risiko für die Entwicklung einer RA relativ sicher vorhersagen und als Entscheidungshilfe für die Einleitung einer Therapie mit langwirksamen Antirheumatika (DMARD= disease-modifying antirheumatic drugs) dienen. Schema zur Bewertung der Wahrscheinlichkeit für eine Rheumatoide Arthritis:
(* VAS= Visual Analogue Scale (Visuelle Analogskala); CCP-AK= AK gegen cyclisches citrulliniertes Peptid) Literatur: Van der Helm-van Mil AHM, le Cessie S, van Dongen H, et al. A Prediction rule for disease outcome in patients with recent-onset undifferentiated arthritis. Arthritis Rheum 2007; 56: 433-440.
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