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Lab 28 - Ausgabe Juli 2008


 

Umbau ohne Ende

 

Sicher, wir sind geübt, das KV-Verordnungs-, Formular- und Regulierungswesen mit Langmut und transzendentaler Gelassenheit auf uns wirken zu lassen - die jetzt aktuellen Vorgaben zwingen jedoch zu einer gewissen Hektik.

Lab28 - Ausgabe Juli 2008

Umbau ohne Ende
Formularanpassung zum 1. Juli 2008
MRSA in der ambulanten Versorgung
Glucose zwischen 100 und 109 mg/l
Einflussgrößen der TSH-Konzentration
Das Adrenogenitale Syndrom (AGS)
HEP-Test
Hypersensitivitäts-Pneumonitis
Vorhersagemodell Rheumatoide Arthritis
Morbus Whipple
Kleine Fehler - große Auswirkung
Shuntmanagement
Juckreiz bei inneren Krankheiten
Steuertipp: Änderungen für Freiberufler

UmbauWeitgehend unbemerkt von Seiten der Einsender haben wir den Probeneingang in einer beherzten Poweraktion vom Abend des 30. April bis zum 03. Mai 2008 komplett umgestaltet (siehe nebenstehende Filmsequenz).

Eine Latte weiterer Anpassungen/Neuerungen steht uns bevor, um die geforderten Anpassungen per 01. Juli und insbesondere zum 01. Oktober 2008 zu stemmen. Wir wissen, dass wir nicht gefragt und auserkoren sind, um Details bzw. fragwürdige Vorgaben zu stoppen. Es wäre aber immerhin erleichternd, wenn ein gewisser zeitlicher Vorlauf mit eindeutigen Eckpunkten gegeben wäre. Da viele notwendige Details bis kurz vor den Verkündungsterminen unklar bleiben, sind IT-Systemhäuser und Formulardrucker hoffnungslos überfordert. Die Neugestaltung, Drucklegung, IT-Anpassung und Logistik von z. B. neuen Anforderungsformularen ist nicht unter drei Monaten zu schaffen. Kleinste Druckabweichungen können im Scannersystem bereits zum Chaos führen. Erfahrungsgemäß gibt es bei Eingriffen in die Software im Regelfall immer Kollateralschäden. Schön, wenn diese gleich erkannt und herausgefiltert werden können; gemein, wenn einige nur in besonderen Konstellationen in den hinterhältigen Abgründen der mittlerweile vorhandenen Komplexität erahnbar sind. Dies alles - und noch viel mehr - wird dann unser Team versuchen, auszubessern, zu entschärfen oder zu entschuldigen.

In den nächsten Wochen werden Sie einige Laborinformationen über anzupassende Abläufe erhalten. In unserem Organisationsteam denken wir laufend darüber nach, die teilweise abgehobenen Vorstellungen vom „Grünen Tisch“ in eine praktikable Lösung für den Einsender und das Labor umzusetzen. Wir werden diese Herausforderung annehmen und eine für Sie, den Einsender, vernünftige Lösung schaffen. Die Frage bleibt nur: Steigern die Maßnahmen wirklich Transparenz, Qualität und Effizienz?



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