Kleine Fehler - Große Auswirkung
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Kennzeichnung des Probenmaterials
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Zur Bearbeitung der eingesandten Proben ist eine eindeutige Kennzeichnung des Probenmaterials und der dazugehörigen Anforderungsscheine erforderlich, damit eine fehlerfreie Probenzuordnung erfolgen kann.
Im Labor 28 sind zwei Mitarbeiterinnen täglich mehr als acht Stunden mit der sog. „Rätselkiste“ beschäftigt, um nicht eindeutig gekennzeichnete Proben oder Anforderungen mit den einsendenden Praxen zu klären.
Die häufigsten Fehler, die zu Verzögerungen in der Abarbeitung und damit zur verspäteten Befundübermittlung führen, sind:
- Der Anforderungsschein ist nicht mit dem Patienten-Barcode gekennzeichnet.
- Keine Anforderung auf dem Schein vermerkt.
- Falsches Barcode-Etikett verwendet (z. B. „Gerinnung“ klebt auf EDTA-Röhrchen, hierdurch kann das Analysengerät das Röhrchen nicht als „richtig“ identifizieren - Messung verweigert).
- Entnahmematerial mitgeschickt, für das keine Anforderung besteht (z. B. überzähliges EDTA-Röhrchen).
- Zusätzliche Angaben zum Patienten fehlen (z. B. Harnsammelmenge, Zyklustag bei Hormonbestimmungen, Schwangerschaftswoche bei Pränataldiagnostik etc.).
- Bei Abstrichproben für die Mikrobiologie: Entnahmestelle ist nicht angegeben (z. B. Rachen-, Wund-, Vaginalabstrich etc.).
Glukose-Bestimmung aus NaF-Röhrchen:
Bitte achten Sie darauf, immer den BZ-1-Aufkleber auf das Röhrchen zu kleben (Pfeil nach oben wie bei allen anderen Röhrchen auch). Die Aufkleber BZ-2 bis BZ-4 (bei älteren Etiketten bis BZ-6) sind nur für die weiteren Proben des oGTT oder Tagesprofils gedacht.
Eine Markierung „BZ-Vollblut 1“ auf der Computerkarte ist zwingend erforderlich!
Ein gravierender Fehler, der zu Patientenverwechselungen führen kann:
- Falscher Überweisungsschein mitgeschickt (z. B. Patienten mit identischem Nachnamen aufgerufen und dadurch falschen Schein gedruckt).
Dieser Fehler macht sich meist erst bei der Befundzuordnung in der Praxis bemerkbar. Eine Änderung der Patientendaten bei bereits erstellten Befunden ist von Seiten des Qualitätsmanagements gar nicht bzw. nur unter Auflagen (Protokollierung) durchführbar.
Deshalb achten Sie bitte immer darauf, auch die richtigen Überweisungsscheine zu den entsprechenden Patienten auszudrucken.
Das Labor 28 hat ein Präanalytik-Handbuch mit Hinweisen zu Probenvorbereitung, -aufbewahrung und -transport erstellt, das Sie unter den unten genannten Telefonnummern gerne anfordern können.
Fragen beantwortet gerne das Team der Arztbetreuung unter den Rufnummern 030.82093-152, 154 oder 170.
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