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Kopfball spielen ist gefährlich für das GehirnFußball ist weltweit ein beliebter Sport. Es gibt etwa 200 Millionen aktive Spieler und in den letzten Jahren auch immer mehr Frauen und Mädchen. Fußball ist allerdings mit einer hohen Verletzungsrate verbunden, besonders bei Frauen. Gehirnerschütterungen umfassen 11 % aller Verletzungen bei Frauen im Verglech zu 9 % bei Männern. Vor diesem Hintergrund untersuchten zwei Forschergruppen die Auswirkungen von biochemischen Markern (Tumormarker) S-100 B und NSE auf die mögliche Gehirnschädigung (Mussack, J. et al. 2003, Stålnacke, B.-M. et al. 2006). Neuronenspezifische Enolase (NSE) und S-100 B sind bekannt als sensitive Indikatoren von akuten Hirnschädigungen. NSE ist ein Iso-Enzym der Enolase und hauptsächlich in Neuronen lokalisiert, aber auch in glatter Muskulatur und im Fettgewebe. Vor und nach einem Frauen-Fußballwettkampf wurde Blut entnommen und die beiden Marker bestimmt. Beide Marker waren nach dem Fußballspiel erhöht. Die S-100 B-Konzentrationserhöhung korrelierte mit der Zahl der Kopfbälle und mit der Zahl anderer Traumen, die während des Spiels auftraten (Stålnacke et al. 2006). Ähnliche Ergebnisse wurden in einer Parallelstudie bei Männern gefunden (Mussack et al. 2003). Literatur:
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