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Im Epidemiologischen Bulletin vom 24. März 2005/Nr. 12 wurden die Fallzahlen der nach IfSG namentlich an die Gesundheitsämter zu meldenden und der nicht namentlich nach §7 an das RKI zu meldenden Infektionskrankheiten des Jahres 2004 veröffentlicht. Im Folgenden sind die wesentlichen Trends für Sie zusammengefasst. Die Zahl gemeldeter Norovirus-Infektionen hat deutlich von 41.716 (2003) auf 64.893 (2004) zugenommen. Sie liegen damit jetzt an erster Stelle der infektiösen Gastroenteritiden vor den Salmonellen- (56.947), Campylobacter- (55.745) und Rotavirusinfektionen (37.755). Verglichen mit dem Jahr 2003 ist eine Zunahme der Hepatitis A (von 1368 auf 1932) und Hepatitis C (von 6914 auf 8998) bei nahezu identischer Hepatitis-B-Fallzahl (ca. 1300) bemerkenswert. Deutlich geringere Fallzahlen verglichen mit dem Vorjahr wurden bzgl. Influenzainfektionen (Abnahme von 8483 auf 3484) und Maserninfektionen (von 777 auf 121) verzeichnet. Bei den nicht namentlich an das RKI zu meldenden Infektionen zeigt sich ein erneuter Anstieg der Syphilisfälle (von 2934 auf 3345); die Zahl der neu gemeldeten HIV-Infektionen mit ca. 1900 blieb nahezu konstant. [nach oben] [zurück] [nächster Artikel] |