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Latex ist ein bekanntes Allergen, das schon lange mit der verzögerten Form der Überempfindlichkeitsreaktion (Typ IV) und atopischer Dermatitis in Verbindung gebracht wird. In der letzten Zeit wurden darüber hinaus aber auch Fälle von allergischen Sofort-Typ-I-Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock beschrieben, z. B. im Zusammenhang mit abdominellen und anderen größeren Operationen und auch in der Zahnheilkunde durch Benutzung von Gummihandschuhen. Natürliches Latex ist ein milchiger Saft des Gummibaumes Hevea brasiliensis und wird für die Herstellung verschiedener Gebrauchsartikel verwendet (Handschuhe, Luftballons, Kondome, Babyschnuller, Kleber für Briefumschläge etc.) Besonders gefährdet, eine Latexallergie zu entwickeln sind:
Letzteres hängt mit kreuzreagierenden Allergenen dieser Früchte zusammen (nahe Verwandtschaft zu Hevea). Man spricht dann vom „Latex-Frucht-Syndrom“ (Avocado, Banane, Kastanie, Kiwi, Papaya, Kartoffel und Pfirsich). Ein Protein, das in dieser Aufbereitung nur in geringer Konzentration vorhanden ist, (Hev b5) wurde kürzlich rekombinant hergestellt. Durch seine Verwendung im verbesserten K82-Latex-Test wird das sensibilisierende Latexmaterial nun besser repräsentiert und somit eine höhere Sensitivität (über 90%) und höhere Testergebnisse erzielt. Generell kann man davon ausgehen, dass ein „negativer Hauttest bzw. ein negatives. Spezifisches IgE einen negativen Vorhersagewert von nahezu 100% haben“ (1). Literatur: 1. L. Thomas: Labor und Diagnose, Hrg. L. Thomas, 5.Auflage 1998, Seite 798-799
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