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High-Sensitivity C-Reaktive Protein (hs-CRP)
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Tertiele |
hs-CRP |
hs-CRP bedingtes Risiko |
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1 |
< 1,0 mg/L |
niedriges Risiko |
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2 |
1,0 bis 3,0 |
mittleres Risiko |
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3 |
> 3,0 mg/L |
hohes Risiko |
Die Hochriskogruppe hat gegenüber der niedrigen ein um den Faktor 2,0 erhöhtes relatives Risiko. Die Tertielen beruhen auf Messungen von über 40.000 Patienten. Alle Messungen wurden mit dem Testkit der Firma
Dade-Behring durchgeführt, der auch in unserem Labor verwendet wird.
Da CRP als Akute-Phase-Protein bei vielen entzündlichen Erkrankungen erhöht ist, sollten Patienten mit akuter Entzündung oder Trauma erst drei Wochen nach Abklingen der Symptomatik untersucht werden. Es ist eine zweimalige Messung ratsam, um asymtomatische Infektionen zu berücksichtigen (1). Hs-CRP unterliegt keiner circardianen Schwankung. Die Blutentnahme kann nüchtern oder postprandial erfolgen.
Bei Patienten mit chronisch entzündlich Erkrankunken, z.B. rheumatoide Arthritis, kann die Bestimmung von hs-CRP nicht empfohlen werden. Bei hs-CRP-Werten über 10,0 mg/L sollte nach nicht kardiovaskulär bedingten Entzündungen gesucht werden.
Eine spezifische Therapie zur Senkung von CRP ist bisher nicht ausreichend evaluiert. Ob ein Screening sinnvoll ist, wird kontrovers diskutiert. Patienten mit mittlerem und hohem Risiko sollten besonders motiviert werden, beeinflussbare Risikofaktoren (z.B. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel) zu verändern.
Literatur:
1) Markers of Inflammation and Cardiovaskulär Disease, Applikations to Clinical and Public Health Practise, A Statement for Healthcare Professionals From the Centers for Disease Control and Prevention and the American Heart Association, Circulation. 2003; 107:499-511.
2) Koenig W et al, Atherosklerose als inflammatorischer Prozess, C-reaktives Protein und koronares Risiko, Dtsch Arzteblatt 2003; 100: A117-126 (Heft 3).
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