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Der Stuhl-Antigen-Test
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„Der Stuhl-Antigen-Test zur Bestimmung von Helicobacter pylori nach einer Eradikations-Therapie“
Die gegenwärtigen nichtinvasiven Tests zum Nachweis einer Helicobacter pylori-Eradikation erfolgen frühestens vier Wochen nach Beendigung der Eradikationstherapie.
Ziel der vorliegenden prospektiven Studie an 84 H.pylori-positiven Patienten in sechs klinischen Zentren in den USA und Europa war es, den diagnostischen Einsatz des Helicobacter-Antigen-Tests in Stuhlproben zur Kontrolle der Eradikation zu überprüfen.
Zur Basal-Diagnose einer H. pylori-Infektion wurden die Probanden einer Endoskopie mit Entnahme von Biopsie-Material zur histologischen und kulturellen Untersuchung und dem Urease Schnelltest unterzogen. Darüber hinaus wurde der 14-C-Harnstoff-Atemtest und der H.pylori-Antigen-Nachweis im Stuhl durchgeführt. Die Endoskopie und der 14-C-Atemtest wurden 35 Tage nach Abschluss der Eradikationstherapie ( Ranitidin-Wismut-Citrat oder Omeprazol; in Kombination mit Amoxicillin und Clarithromycin; über 7-10 Tage) durchgeführt. Die H.pylori Stuhl-Antigentestung erfolgte 3, 7, 15, 21, 28 und 35 Tage nach Abschluss der Therapie.
Als Goldstandard für eine erfolgreiche Eradikation gilt die Endoskopie. Damit verglichen hatte der 14-C-Atemtest eine Sensitivität von 94% und einen Spezifität von 100%. Der Stuhl-Antigentest besaß eine Sensitivität von 94% und eine Spezifität von 97%. Es wurde darüber hinaus gefunden, dass 7 Tage nach Abschluss der Therapie der Stuhl-Antigentest bezüglich der Eradikation einen positiven prädiktiven Wert von 100% und einen negativen prädiktiven Wert von 91% besitzt.
Aus den Studienergebnissen geht hervor, dass die Antigen-Konzentration im Stuhl bei Patienten mit erfolgreicher Therapie rapide abfällt. Findet man 7 Tage nach Abschluss der Therapie jedoch noch ein positives Resultat beim H.pylori Stuhl-Antigen-Test, ist es ein Hinweis, dass die Therapie nicht erfolgreich war. Damit ergibt sich mit der Antigen-Untersuchung im Stuhl eine schnelle, nichtinvasive und kostengünstige Möglichkeit einer Therapiekontrolle.
D.Vaira et.al., Ann Intern Med. 2002; 136: 280-287
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