Service für Einsender

Hilfe
Ergebnisse pro Seite: 
DAR Labor28 - Gesundheit ist messbar
MVZ Labor 28 AG MVZ Labor 28 AG MVZ Labor 28 AG MVZ Labor 28 AG MVZ Labor 28 AG MVZ Labor 28 AG Laborgemeinschaft Laborgemeinschaft
MVZ Labor 28 AGMVZ Labor 28 AGMVZ Labor 28 AGMVZ Labor 28 AGMVZ Labor 28 AGLaborgemeinschaftLaborgemeinschaftLaborgemeinschaft Berlin

[Lab28: Aktuell]

[Lab28: Archiv]

[Alle Artikel]

Lab 28 - Ausgabe Juli 2000


 

Fakten zur Infektionsgefahr Listerien

 

Das Bakterium Listeria monocytogenes ist in der Umwelt, besonders im landwirtschaftlichen Bereich weit verbreitet.

Lab28 - Ausgabe Juli 2000

Service Based Medicine
Neues Haus - neue Hämatologiegeräte
Zoeliakie / Sprue
Shared-Epitope: Marker bei Arthritis
Pränatale Toxoplasmose
Fakten zur Infektionsgefahr Listerien
Malariarisiko in der Dominikanischen Republik
Masern
Parodontitis: Markerkeime und Risiko
Anämie: Folate, Vitamin B12, Vitamin C
Steuervergünstigung bei Praxisveräußerung

Auf verschiedenen Stufen der Lebensmittelverarbeitung kann eine Kontamination der Erzeugnisse tierischer Herkunft, wie Rohmilch und Fleisch, erfolgen. Kochen, Braten, Sterilisieren und Pasteurisieren töten das Bakterium sicher ab, jedoch ist eine neue Kontamination durch mangelnde Verarbeitungshygiene möglich. Von amtlicher Seite sollen die Beurteilungswerte von Listerien in verzehrfähigen Lebensmitteln innerhalb der Mindesthaltbarkeitsfrist auf 100/g gesenkt und die Lebensmittelhersteller in die Pflicht genommen werden.

Die Listerien haben besonders in vakuumverpackten Lebensmitteln, die unter Kühlung gelagert werden, günstige Wachstumsmöglichkeiten, denn ihre Vermehrung findet ab 8 °C und pH5 statt.

In letzter Zeit waren Wurstwaren in Kunststoffumhüllungen, Schweinezunge in Aspik, Fleischpasteten und Harzer Käse von Rückrufaktionen wegen Listerienkontamination betroffen. Schwangere und Risikogruppen mit geschwächtem Immunsystem sind bei der Aufnahme von Listerien besonders infektionsgefährdet.

Sie können das Risiko durch folgende Verhaltensweisen deutlich mindern:

  1. Fleisch vollständig durchgaren.
  2. Auf den Genuss unabgekochter Rohmilch verzichten.
  3. Auf den Verzehr von Rohmilchkäse verzichten.
  4. Auf den Verzehr von rohem Hackfleisch verzichten.

Quelle:

Pressedienst BgW 06/2000



[nach oben] [zurück] [nächster Artikel]