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Neues Zeitalter
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Seit dem 1.Oktober dieses Jahres ist Labor 28 als Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) zugelassen. Welches Ziel wurde mit der Umstrukturierung verfolgt?
Intern war es ein langwieriger und nicht immer ganz einfacher Prozess, an dessen Ende aber eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Struktur steht. Das neue Labor 28 MVZ kann sich ohne Ausnahme auf alle bewährten Mitstreiter stützen, die größtenteils schon seit Jahren für Qualität und Leistung stehen.
Die ärztliche Leitung wird nunmehr durch ein Medical Board wahrgenommen, in das derzeit vier Ärzte berufen sind.
Für die Einsender gibt es im Moment keinen spürbaren Unterschied, bis vielleicht auf die Tatsache, dass das Spektrum durch eine Fachärztin für Hygiene ergänzt wurde. Geplant ist allerdings, eine weitere Ausweitung und Abrundung des Leistungsangebotes, um auch im zukünftigen Wettbewerb ein attraktiver Partner zu bleiben.
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Der neue Kollege unseres Ärzteteams Dr. Norbert Ahrens,
Facharzt für Transfusionsmedizin
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Die Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen haben bereits jetzt schon in Teilbereichen für eine erhebliche Dynamik gesorgt. Dies ist jedoch erst der Anfang. Schnell und flexibel auf die neuen Herausforderungen reagieren zu können wird lebensnotwendig. Die bessere Voraussetzung hierfür bietet das MVZ unter Ausnutzung der möglichen Gestaltungsspielräume. Überprüft man heute einmal die möglichen Szenarien des Labormarktes der nächsten fünf bis zehn Jahre mit den Strategien einzelner großer Gruppen, wie sie in der Vergangenheit sichtbar wurden, so können aus der heutigen Kenntnis einige klare Aussagen getroffen werden. Die weitere Konzentration zu größeren und leistungsfähigen Einheiten ist noch nicht am Ende angelangt. Die extremen Zentralisierungsstrategien à la Schottdorf jedoch, bei denen bundesweit nur noch eine zentrale Kompetenz vorgehalten wird, befriedigen nicht die zukünftigen Anforderungen und Möglichkeiten. Dies gilt auch dann, wenn punktuell vor Ort ein reduziertes Spektrum abgearbeitet wird. Unabhängig davon, in welcher überregionalen und sicher notwendigen Vernetzung sich die Labore befinden, werden in den Ballungsgebieten große Laboratorien mit hoher Kompetenz vor Ort erfolgreich sein. Um das Potential der Labormedizin für den optimalen Behandlungserfolg und im Sinne einer effektiven Kostengestaltung besser zu nutzen, ist ein intensiver und vielschichtiger Kompetenztransfer hilfreich. Es wird nie langweilig.
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