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Lab 28 - Ausgabe Dezember 2007


Für Sie gelesen: F. Benschlein, M. Reincke MMW-Fortschr. Med. Nr. 9/2007 (149. Jg.)

 

Therapieresistente Hypertonien sind häufig hormonbedingt

 

Wenn der Blutdruck auch mit einer Dreierkombination nicht einstellbar ist, muss nach Ausschluss mangelnder Compliance auch an eine hormonelle Störung gedacht werden.

Lab28 - Ausgabe Dezember 2007

Neues Zeitalter
Kleine Fehler - große Auswirkung
Nierenfunktion und Arteriosklerose
Keuchhusten bei Erwachsenen
Lunge und Autoimmunerkrankungen
Gen-Polymorphismus der ACE-Aktivität
Heparininduzierte Thrombozytopenie
Neuromyelitis optica vs Multiple Sklerose
Aktuelles aus dem St. Joseph-Krankenhaus
Therapieresistente Hypertonien
Der Steuertipp

Als wichtigste Ursachen endokriner Hypertonieformen gelten der primäre Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom), der Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom) und das Phäochromozytom.

Zusammengenommen sind etwa 12 % aller Hypertonieformen durch Erkrankungen der Nebenniere bedingt.

Das normokaliamische Conn-Syndrom stellt mit einer Prävalenz von 8 - 12 % die häufigste Form des sekundären Hypertonus dar.

Patienten mit therapieresistenter Hypertonie aber auch junge Hochdruckpatienten und solche mit typischer Begleitsymptomatik sollten einem basalen Screening unterzogen werden (siehe Abb.).

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