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Für Sie gelesen: F. Benschlein, M. Reincke MMW-Fortschr. Med. Nr. 9/2007 (149. Jg.)
Wenn der Blutdruck auch mit einer Dreierkombination nicht einstellbar ist, muss nach Ausschluss mangelnder Compliance auch an eine hormonelle Störung gedacht werden. Als wichtigste Ursachen endokriner Hypertonieformen gelten der primäre Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom), der Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom) und das Phäochromozytom. Zusammengenommen sind etwa 12 % aller Hypertonieformen durch Erkrankungen der Nebenniere bedingt. Das normokaliamische Conn-Syndrom stellt mit einer Prävalenz von 8 - 12 % die häufigste Form des sekundären Hypertonus dar. Patienten mit therapieresistenter Hypertonie aber auch junge Hochdruckpatienten und solche mit typischer Begleitsymptomatik sollten einem basalen Screening unterzogen werden (siehe Abb.).
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