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Die Kinetik des PSA-Wertes besagt, dass ein Anstieg von > 1ng/ml/Jahr verdächtig für ein Prostata-Karzinom ist. Neben der unvermeidlichen analytischen Variation eines PSA-Wertes gibt es aber auch natürliche (biologische) intra-individuelle Schwankungen der PSA-Konzentration, die beachtet werden sollten. Eastham und Mitarbeiter (2003) untersuchten im Rahmen des Polyp Prevention Trial eine Population von 972 Männern mit mittlerem Alter von 62 Jahren über einen Zeitraum von vier Jahren. Dabei wurden jährlich 5 aufeinander folgende PSA-Werte ermittelt. Bei den Männern mit zunächst „abnormen“ PSA-Werten ( > 4 ng/ml) gab es einen hohen Anteil Die Autoren schließen aus ihren Erkenntnissen, dass auf Grund natürlicher Schwankungen eine isolierte Erhöhung des PSA-Wertes nach mehreren Wochen noch einmal bestätigt werden sollte, bevor weitere Untersuchungen, wie etwa eine Stanzbiopsie, durchgeführt werden. Literatur.: Eastham et al. JAMA 2003: 289, 2695-2700
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