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Lab28 - Ausgabe Dezember 2005


 

Natürliche (biologische) PSA-Schwankungen

 

Die Kinetik des PSA-Wertes besagt, dass ein Anstieg von > 1ng/ml/Jahr verdächtig für ein Prostata-Karzinom ist.

Lab28 - Ausgabe Dezember 2005

Qual nach der Wahl
LC-MS/MS - eine neue Diagnostik
Kontrollen der Albumin-Ausscheidung
Neugeborenen Sepsis durch Streptokokken
Natürliche PSA-Schwankungen
Der interessante Fall
Resistenzsituation von Helicobacter Pylori
Proinsulin - Insulinresistenz
Vaskulitis - Diagnostik
Retikulozyten-Produktions-Index
NewsLetter Online
Fortbildungen 2006
Der Steuertipp: Bildungskosten

Neben der unvermeidlichen analytischen Variation eines PSA-Wertes gibt es aber auch natürliche (biologische) intra-individuelle Schwankungen der PSA-Konzentration, die beachtet werden sollten.

Eastham und Mitarbeiter (2003) untersuchten im Rahmen des Polyp Prevention Trial eine Population von 972 Männern mit mittlerem Alter von 62 Jahren über einen Zeitraum von vier Jahren. Dabei wurden jährlich 5 aufeinander folgende PSA-Werte ermittelt.

Bei den Männern mit zunächst „abnormen“ PSA-Werten ( > 4 ng/ml) gab es einen hohen Anteil
(44 %), bei denen man nach einer oder mehreren Folgeuntersuchungen wieder einen „normalen“ PSA-Wert fand.

Die Autoren schließen aus ihren Erkenntnissen, dass auf Grund natürlicher Schwankungen eine isolierte Erhöhung des PSA-Wertes nach mehreren Wochen noch einmal bestätigt werden sollte, bevor weitere Untersuchungen, wie etwa eine Stanzbiopsie, durchgeführt werden.

Literatur.: Eastham et al. JAMA 2003: 289, 2695-2700

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