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Die Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC) gekoppelt mit der Massenspektrometrie (MS) eröffnet eine Reihe neuer diagnostischer Möglichkeiten. Die Technologie besteht grundsätzlich aus zwei miteinander gekoppelten Prozessen: Im ersten Schritt erfolgt eine Trennung der zu untersuchenden Substanzen auf einer HPLC-Anlage; danach wird im zweiten Schritt die Analyse der unbekannten Stoffe in einem Massenspektrometer durchgeführt. Die häufigsten Anwendungen dieser Technologie sind klinisch-chemische Untersuchungen für die bisher keine oder nur eingeschränkte Alternativen zur Verfügung stehen, wie z.B. der Nachweis von Immunsuppressiva, Virostatika oder anderer Substanzen des therapeutischen Drug-Monitorings. Die LC-MS/MS ersetzt durch ihre hohe Sensitivität und Spezifität vor allem die herkömmlichen Immunoassays, bei denen die Problematik von Kreuzreaktionen und bei neuen Pharmaka eine zeitverzögerte Herstellung von Testkits besteht. Das Labor 28 verfügt seit einigen Wochen über ein LC-MS/MS-System, dem API 3200.
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