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Basophile Leukozyten können bei verschiedenen IgE-vermittelten allergischen Reaktionen, jedoch auch bei pseudoallergischen Reaktionen, die durch Komplement-Aktivierung, Haut-sensitivierende IgG-Antikörper, Autoantikörper gegen IgE bzw. nicht-immunologische Mechanismen hervorgerufen werden, beteiligt sein. Neben der Freisetzung von Mediatoren, die in aufwendigeren Testverfahren nachgewiesen werden können (Celluläre Antigen-Stimulations-Tests), bietet die Expression des Aktivierungsmarkers CD63 an der Zelloberfläche der basophilen Leukozyten ebenfalls die Möglichkeit, deren Aktivierungsgrad festzustellen. Die Vorteile der Bestimmung von CD 63 gegenüber der Bestimmung von allergiespezifischen IgE-Antikörpern liegen in der Erfassung der individuellen Reaktionslage bei Allergikern, d.h. das Ausmaß der allergischen Reaktion bei Konfrontation mit dem Allergen wird in vitro nachgeahmt. Dieses muss nicht unbedingt mit der RAST-Klasse eines allergenspezifischen IgE korrelieren. Im Gegensatz zu spezifischem IgE im Serum fällt der CD63-Test nur in sehr seltenen Fällen (Non-Responder: <5% der Sensibilisierungen) falsch negativ aus. Indikationen
Vorteile gegenüber anderen in vitro-Testen, wie z.B. dem Cellulären Antigen-Stimulations-Test (CAST), der die allergenstimulierte Sulfidoleukotrienfreisetzung misst, sind schneller verfügbare Testergebnisse mit besserer Reproduzierbarkeit der Ergebnisse aufgrund einer Einsparung zusätzlicher Analysenschritte. Literatur:
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