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Datenfernübertragung (DFÜ) erleichtert die tägliche Arbeit in der Praxis; mit Hilfe der DFÜ lassen sich alle Laborbefunde, die im Labor erstellt wurden, taggleich elektronisch in den Praxiscomputer einlesen. Die Abholung der Laborergebnisse erfolgt über eine Modemeinwahl in die einsenderspezifische Mailbox des Laborsystems (Laborbefunde werden täglich in der Mailbox bereitgestellt). Damit das Praxissystem die Labordaten elektronisch einlesen kann, gibt es eine einheitliche Datensatzbeschreibung (LDT 1001.01) aus der hervorgeht, welche Felder in der Übermittlung von Laborergebnissen übertragen werden müssen („Mussfelder“) und welche Felder übertragen werden können („Kannfelder“). Jedoch sollte es das Ziel sein, dass alle Felder übertragen werden und diese dann komplett in das Praxissystem eingelesen werden. Dadurch wird eine eindeutige Zuordnung gewährleistet. Informationen (Beurteilungen, Hinweis, Nebenbefunde) zu den Laborergebnissen sind genauso wichtig wie der Patientenname, das Geburtsdatum oder der Abrechnungstyp. Für die DFÜ zwischen dem Labor und dem Einsender sind drei Satzarten relevant:
Diese unterscheiden sich in den Feldkennungen, z. B. bei einem Laborgemeinschaftsauftrag gibt es keine Patientennamen sondern nur Patientennummern.
M= Mussfeld; m= bedingtes Mussfeld; K= Kannfeld; k= bedingtes Kannfeld 1*) Damit ein Laborbefund in der Praxis-EDV genauso interpretiert werden kann wie ein schriftlicher Befund, sollten alle Felder, die per DFÜ übermittelt werden, auch in das Praxissystem eingelesen werden. Anfang des Jahres hat das Labor 28 bei der KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) einen Antrag gestellt, dass die Übermittlung der Referenzbereiche zu einem Pflichtfeld werden soll. Der Grund ist, dass einige Einsender diese Felder ignorieren bzw. dass Praxissysteme keine Versionshaltung bei geänderten Referenzbereichen führen. Was zur Folge hat, dass die Ergebnisse nicht mit den gültigen Referenzbereichen in den Praxissystemen interpretiert werden. Eine Aufstellung der geänderten Referenzbereiche stellt das Labor 28 im Rhythmus von zwei Monaten den DFÜ-Teilnehmern zur Verfügung. Fragen zur Datenfernübertragung beantworten Ihnen gerne unsere Mitarbeiterinnen aus dem
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