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Der Rooibush- oder auch Rotbusch-Tee stammt aus dem westlichen Südafrika. Die ginsterartige Pflanze Aspalatus linearis wird 50 bis 200 cm hoch und ist mehrjährig. Die Blätter und Zweigspitzen werden nach der Ernte kleingeschnitten, übereinandergeschichtet und bewässert. So können sie 8 bis 24 Stunden fermentieren; dabei färben sie sich rotbraun, das gibt dem Tee den Namen. In der Sonne getrocknet, mit Dampf pasteurisiert, pur oder aromatisiert - so wird der Tee zum Verkauf angeboten. Im Aufguss befinden sich Spuren von Vitamin C und Flavonoiden, die als Antioxidantien bekannt sind. Der Geschmack des Tees ist milde und ähnelt dem der Schwarztees. Rotbuschtee enthält jedoch kein Koffein und wenig Gerbstoffe. Bei regelmäßigem Teegenuß werden gesundheitsfördernde Wirkungen versprochen; sie beruhen auf der Erfahrung von südafrikanischen Naturheilkundlern. Der Tee soll Rheuma und hohes Fieber lindern, allergische Erkrankungen verhindern, gegen Schlaflosigkeit helfen. Wissenschaftlich konnten diese Wirkungen noch nicht bewiesen werden. Gegenanzeigen sind jedoch auch nicht bekannt, so kann der Rotbuschtee regelmäßig getrunken werden. Quelle: Lebensmittelbrief S. 19, Heft 1 + 2/2002 |