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Lab28 - Ausgabe Dezember 2001


 

Nukleosomen-AK -
ein neuer Antikörper in der Differentialdiagnose der Kollagenosen

 

Die Bestimmung von Antikörpern gegen Nukleosomen in der Differentialdiagnostik der Kollagenosen gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Lab28 - Ausgabe Dezember 2001

Positionsbestimmung
Morbus Weil nach Walnusssammeln
Labordiagnostik bei Polyneuropathien
Resistenzstatistik in der Bakterioklogie
Jodreiche Algenprodukte
Nukleosomen-AK
Neue Richtlinien zur Qualitätssicherung
Faxverhalten unserer EDV
Eigenabrechnung nicht selbst
erbrachter Laborleistungen
Der Steuertipp

Nukleosomen besitzen Epitope, die AK gegen Histone und gegen ds-DNS binden können sowie Antikörper, die gegen Strukturen gerichtet sind, die durch Histon-DNS-Interaktionen entstehen, sogenannte nukleosomenspezifische Antikörper.

Nukleosomen-AK treten vor allem beim SLE auf (Angaben zur Nachweishäufigkeit: 50 bis 90 %); seltener bei Mischkollagenosen und Skleodermie (Nachweishäufigkeit: ca. 40 %).

Nukleosomen-AK sollen früher nachweisbar werden als AK gegen ds-DNS, treten jedoch auch bei fehlenden DNS-AK auf, so dass durch die zusätzliche Untersuchung dieser AK die serologische Diagnostik bei SLE von ca. 75 % auf 85 % gesteigert werden kann.

Besonders häufig werden Nukleosomen-AK bei SLE mit Nierenbeteiligung gefunden.


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