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Ausschlußdiagnostik kann labormedizinisch erfolgen!Bei Patienten mit Lungenembolie und tiefen Beinenventhrombosen steigen D-Dimere z.T. massiv an. D-Dimere sind Fibrinspaltprodukte, welche bei Fibrinbildung durch Aktivierung der Fibrinolyse entstehen und auf intravasale Thromben hinweisen. Ein negatives D-Dimer- Ergebnis schließt bei entsprechendem klinischen Verdacht eine zentrale Pulmonalembolie (Segmentarterien oder größere Gefäße) mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit aus . Eine Studie mit 331 Patienten (1) zeigte bei allen Patienten, bei denen im Spiral-CT eine zentrale Pulmonalembolie diagnostiziert wurde, eine erhöhte D-Dimer-Konzentration. Zu beachten ist, dass einige Erkrankungen ebenfalls mit erhöhter Fibrin-Bildung und damit erhöhten D-Dimeren einhergehen: u.a. Venenthrombosen, Verbrauchskoagulopathie, Leukämien, Sepsis, Tumore (v.a. Ovarialkarzinom, Lungentumore), Komplikationen während der Schwangerschaft, intra- und postoperativ, Abstoßungskrisen nach Transplantationen, körperlicher Streß. Die D-Dimer-Bestimmung eignet sich deshalb zum Ausschluß nicht aber zum Nachweis der thrombembolischer Erkrankungen. D-Dimere bei Beinvenenthrombose
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Material für D-Dimere: |
1 Citratblutröhrchen |
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Blutentnahme möglichst innerhalb von 24h nach Symptombeginn. |
Quelle:
(1): Stolba R, Lenglinger F, Rezenka E, Wider G. Wertigkeit eines neuen, quantitativen D-Dimer-Test für die Ausschlußdiagnostik von Pulmonalembolien bei symtomatischen Patienten, J Lab Med 2000; 24 (3): 153-157
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