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Lab 28 - Ausgabe Dezember 2000


 

Hämochromatose- eine Erbkrankheit mit einfacher Diagnose und Therapie

 

Die hereditäre Hämochromatose ( HH ) wird heute als die häufigste monogene Stoffwechselerkrankung in Europa, USA und Australien angesehen. Die Prävalenz dieser Erkrankung beträgt etwa 2-5 : 1 000.
Bei den Betroffenen kann es durch eine erhöhte gastrointestinale Absorption von Eisen aus der Nahrung mit zunehmendem Lebensalter zu enormen Eisenüberladungen des Organismus kommen.

Lab28 - Ausgabe Dezember 2000

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Hämochromatose - Diagnose und Therapie
Anti-Aging
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Lungenembolie
Hausfliegen Übertragung E.Coli
Infektionskrankheiten - Infektionsschutzgesetz
Gastroenteritis durch Astroviren
Unternehmenssteuerreform 2001 im Überblick

1996 konnte die krankheitsverursachende Mutation im Hfe-Gen auf dem Chromosom 6 identifiziert werden.
Dabei zeigte sich, daß in Deutschland knapp 90% der HH-Patienten eine spezifische Punktmutation ( C282Y ) in homozygoter Form aufweisen. Neben dieser Mutation spielt wahrscheinlich noch die Variante ( H63D ) eine Rolle. Bei HH-Patienten findet sich eine signifikante Häufung von H63D als sogenannte in „compound“-Heterozygotie mit der Mutation C282Y.
Bisher wurde die Diagnose der HH anhand typischer klinischer und klinisch-biochemischer Parameter gestellt.
Durch die Einführung des direkten Gentests wird eine präsymptomatische Diagnostik und Prävention der Erkrankung mittels Aderlaßtherapie ermöglicht.

Literatur:

N.Graf, M.Stuhrmann; J Lab Med 2000; 24 (5): 229-235



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