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Ist Ihr Thrombose-Risiko erhöht?
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Unter einer Thrombose versteht man die Verstopfung einer Ader (Vene) durch ein Blutgerinnsel, einem sog. Thrombus.
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Was ist eine Thrombose?
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Bei Menschen ohne Gerinnungsstörung findet im Blut normalerweise keine Gerinnung statt. Erst wenn man sich verletzt (z.B. Schnittwunde), wird die Gerinnung aktiviert und ein Blutgerinnsel verschließt die Wunde. So wird verhindert, dass man durch eine kleine Schnittwunde verblutet.
Unter einer Thrombose versteht man die Verstopfung einer Ader (Vene) durch ein Blutgerinnsel, einem sog. Thrombus. Die Entstehung solcher „Blutgerinnsel“ wird durch angeborene oder erworbene Risikofaktoren begünstigt.
Die Diagnostik der Thromboseneigung ist in der Frauenheilkunde sehr wichtig, da durch hormonelle Umstellungen in der Schwangerschaft oder die Einnahme von Kontrazeptiva („Anti-Baby-Pille“) die Gefährdung zunehmen kann.
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Als Thromboserisikofaktoren gelten:
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Verlangsamte Blutströmung, z.B. langes Sitzen bei Fernreisen mit dem Flugzeug, im Rahmen von Operationen; Bettlägerigkeit.
Gefäßschädigung, z.B. durch Rauchen, Übergewicht, Krampfadern.
Schwangerschaft, Anti-Baby-Pille, Hormonersatztherapie.
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Welche angeborenen Thromboserisikofaktoren gibt es?
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Besonders gefährdet sind Personen, die auf Grund einer Erbanlage zu Thrombosen neigen.
Die häufigsten angeborenen Ursachen einer Thromboseneigung sind die Veränderungen des Gerinnungsfaktors V (Faktor V Mutation) und des Prothrombin-Gens (Faktor II Mutation).
Weitere angeborene Ursachen sind bekannt und können untersucht werden. Oft ist eine Kombination von mehreren angeborenen oder eine Kombination von angeborenen und erworbenen Störungen für eine Thromboseneigung verantwortlich.
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Wann ist eine Thrombose-Risiko-Diagnostik sinnvoll?
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Unter Einnahme von Östrogenen (wichtiger Bestandteil der Pille bzw. der Medikamente gegen Wechseljahrsbeschwerden) steigt das Risiko eine Thrombose zu erleiden gering an.
Eine Abklärung, ob eine erhöhte Neigung zu Thrombosen besteht, empfiehlt sich insbesondere, wenn Sie selbst oder Ihre direkten Verwandten eine Thrombose gehabt haben. Ggf. wird bei Vorliegen einer familiären Veranlagung von der Verordnung hormoneller Kontrazeptiva abgesehen.
Da sich durch hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft Veränderungen verschiedener Gerinnungsfaktoren ergeben, sollte eine entsprechende Diagnostik möglichst vor Beginn der Schwangerschaft erfolgen.
Bei Vorliegen bestimmter Thromboserisikofaktoren werden ggf. in der Schwangerschaft vorbeugende Maßnahmen erwogen .
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Individuelle Gesundheitsleistungen IGeL
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Einige Vorsorgeuntersuchungen können von den Krankenkassen nicht mehr übernommen werden und müssen deshalb vom Patienten selbst gezahlt werden. Falls Sie hierzu Fragen haben, wird Sie Ihr Arzt gerne beraten.
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Blutuntersuchung
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APC-Resistenz als Screening für die Faktor-V-Leiden-Mutation
bei erniedrigter APCR: Faktor-V-Mutation
Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation)
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