Früherkennung kann Leber und Leben retten
Viele Erkrankungen, die zur Leberzirrhose führen, lassen sich heutzutage gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Dadurch kann die Leberzirrhose mit ihren schlimmen Folgen vermieden werden.
Darum: Lassen Sie auch nur leicht erhöhte Leberwerte abklären!
Müdigkeit - der Schmerz der Leber
Wird die Leber geschädigt, merkt der Betroffene oft nichts davon. Denn die Leber selbst verursacht keine Schmerzen. Wenn Beschwerden auftreten, sind diese meistens so allgemein, dass sie nicht mit einer möglichen Lebererkrankung in Verbindung gebracht werden.
Am häufigsten klagen Patienten über:
- Müdigkeit
- Abgeschlagenheit und
- Leistungsminderung
Krankheitszeichen, die auch durch andere Umstände erklärt werden können. Aber auch andere mögliche Symptome wir Konzentrationsprobleme, Gelenkschmerzen oder Oberbauchbeschwerden, die sich bspw. Durch eine Druckgefühl im Oberbauch oder durch Nahrungsmittelunverträglichkeit äußern, können auf eine Lebererkrankung wie die Hepatitis C hinweisen.
Leberwerte bestimmen
Wichtig ist es deshalb, bei diesen Beschwerden eine Lebererkrankung überhaupt in Betracht zu ziehen und die Leberwerte GPT, GOT und GGT zu bestimmen.
Schon leichte Erhöhungen sollten vom Hausarzt weiter abgeklärt werden. Als erster Schritt ist es sinnvoll nach Hepatitis-Viren (B und C) zu suchen sowie die Eisenspeicher-Krankheit (Hämochromatose) auszuschließen.