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Erhöhte Leberwerte

Was kann ich tun?

   
           
     


   
   

Worum geht es…

   
     

Erhöhte Leberwerte immer auf Hepatitis-Viren prüfen

Nehmen Sie sich ein paar Minuten zeit und gehen in Ruhe diese Fragen durch. Sollten ein oder auch mehrere Punkte auf Sie zutreffen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen einen Hepatitis B oder C-Test durchführen.

  • Erhöhte Leberwerte (GPT, GOT, G-GT, auch nur leichte Erhöhung abklären!)
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Leistungsminderung
  • Konzentrationsstörungen
  • Oberbauchbeschwerden wie z. B. Druckgefühl im rechten Oberbauch
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • Herkunft aus einem Land, in dem die Hepatitis sehr häufig ist, z. B. Osteuropa
  • Kontakt mit infiziertem Blut, z. B. durch
    - Bluttransfusionen vor 1991 (z. B. wegen einer Operation, eines Unfalls
      oder einer Geburt)
    - Andere Blutprodukte vor 1991 (z. B. Anti-D-Prophylaxe,
      Gerinnungsfaktoren)
    - Spritzen (Nadelstichverletzungen, i.v.-Drogenmissbrauch, auch einmalig
      oder sehr lange zurückliegend!)
    - Tätowierungen und Piercings
    - Schnupfen von Kokain
   
   

Erhöhte Leberwerte…

   
     

Erhöhte Leberwerte ernst nehmen!

Viele Millionen Menschen in Deutschland haben erhöhte Leberwerte. Sie sind meist ein Zeichen dafür, dass mit der Leber etwas nicht stimmt: Oft ist die Leber entzündet.

Die Gründe dafür sind vielfältig: eine Virusinfektion der Leber, insbesondere durch Hepatitis B und C, giftige Stoffe, Medikamente oder Alkohol, aber auch eine ererbte Krankheit, Übergewicht und Diabetes können Ursache dafür sein. Unbeachtet und unbehandelt können sie die Leber schwer in Mitleidenschaft ziehen.

   
   

Risiko Leberkrebs

   
     

Risiko Leberkrebs

Ist die Leber entzündet, spricht der Arzt von einer Hepatitis. Eine über viele Jahre bestehende Hepatitis kann zu unwiederbringlichen Schädigungen führen, zu Vernarbungen und letztendlich zur Schrumpfleber, der so genannten Leberzirrhose.
Die Folgen der Leberzirrhose sind schwerwiegend. Neben einer allgemeinen eingeschränkten Lebensqualität haben Patienten mit Leberzirrhose auch ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs. Diese Erkrankung, aber auch andere Folgen der Zirrhose könne bis zum Tod führen.

   
   

Früherkennung, Leberwerte bestimmen

   
     

Früherkennung kann Leber und Leben retten

Viele Erkrankungen, die zur Leberzirrhose führen, lassen sich heutzutage gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Dadurch kann die Leberzirrhose mit ihren schlimmen Folgen vermieden werden.
Darum: Lassen Sie auch nur leicht erhöhte Leberwerte abklären!

Müdigkeit - der Schmerz der Leber

Wird die Leber geschädigt, merkt der Betroffene oft nichts davon. Denn die Leber selbst verursacht keine Schmerzen. Wenn Beschwerden auftreten, sind diese meistens so allgemein, dass sie nicht mit einer möglichen Lebererkrankung in Verbindung gebracht werden.
Am häufigsten klagen Patienten über:

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit und
  • Leistungsminderung

Krankheitszeichen, die auch durch andere Umstände erklärt werden können. Aber auch andere mögliche Symptome wir Konzentrationsprobleme, Gelenkschmerzen oder Oberbauchbeschwerden, die sich bspw. Durch eine Druckgefühl im Oberbauch oder durch Nahrungsmittelunverträglichkeit äußern, können auf eine Lebererkrankung wie die Hepatitis C hinweisen.

Leberwerte bestimmen

Wichtig ist es deshalb, bei diesen Beschwerden eine Lebererkrankung überhaupt in Betracht zu ziehen und die Leberwerte GPT, GOT und GGT zu bestimmen.

Schon leichte Erhöhungen sollten vom Hausarzt weiter abgeklärt werden. Als erster Schritt ist es sinnvoll nach Hepatitis-Viren (B und C) zu suchen sowie die Eisenspeicher-Krankheit (Hämochromatose) auszuschließen.